{"title":"Jahresgaben","description":"","products":[{"product_id":"black-black-roses","title":"black black roses","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePhoebe Collings-James’ raumgreifende Arbeit \u003c\/span\u003e\u003cem\u003ered earth, blood earth, blood brother earth \u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e[kick dirt] die im Rahmen der Ausstellung \u003c\/span\u003e\u003cem\u003eIn and Out of Place. Land after Information 1992 – 2024 \u003c\/em\u003e\u003cspan\u003eentstand, ist reich an musikalischen Referenzen, unter anderem \u003c\/span\u003e\u003cem\u003eBound 4 da Reload \u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e(2000) von dem britischen Garage Duo Oxide \u0026amp; Neutrino und \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003cem\u003eDevil’s Chariot\u003c\/em\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e(2023) von LSDXOXO. Die raumgreifende Arbeit aus Ton trägt sich im Verlauf der Ausstellung ab und wird an den Schuhsohlen der Besuchenden in die Welt getragen. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Ton ist keine statische Struktur, sondern eine lebendige skulpturale Oberfläche. Im Gegensatz dazu werden die im Ausstellungsraum verstreuten gebrannten schwarzen Keramikrosen ihre Form dauerhaft beibehalten.\u003cbr\u003eDie symbolische Bedeutung einer schwarzen Rose kann von Tod und Trauer bis zu Wiedergeburt und Erneuerung reichen. Die Rosen sind Teil einer fortlaufenden Serie mit dem Titel \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eThe Dreamers \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eund beziehen sich in diesem Fall auf das Lied \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eBlack Roses \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003edes jamaikanischen Musikers Barrington Levy aus dem Jahr 1998. Der Text des Lieds betont die Notwendigkeit der Pflege von Objekten, welche vor dem Verschwinden bewahrt werden sollen: \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003cem\u003eIn my garden, Black, black roses in my garden, To keep and care it you got to water it\u003c\/em\u003e. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54824589754744,"sku":"","price":1500.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9640_87f826ce-66a8-48c5-acd5-c39d1d3c4f86.jpg?v=1732542411"},{"product_id":"frozen-lake","title":"Frozen lake","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn jüngster Zeit erkundet Stefano Faoro in seinen Werken Landschaften als\u003cbr\u003eKulissen, welche für fiktive Figuren geschaffen wurden – Orte, an denen sie\u003cbr\u003eleben konnten oder an die sie gezwungen waren zu gehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEs entstanden außerdem Porträts dieser Figuren, ihrer Häuser, Möbel und Städte. Im Rahmen des aktuellen Werkzyklus wurde jedoch ein anderer Ansatz gewählt: Die Werke selbst verkörpern die Figuren. Das Resultat sind kleinformatige Landschaftsbilder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDoch was bedeuten diese Landschaften? Sind sie frei von Verantwortung, oder sind sie vielmehr Spiegel dessen, was wir sehen, wenn wir uns in einen Zustand von Unfähigkeit oder Verlust begeben – wenn die Welt auf den Kopf gestellt, verdreht und schließlich auf den Boden geworfen wird?\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Landschaften eröffnen eine Doppeldeutigkeit: Sie sind sowohl konkrete Orte als auch Reflexionen über innere und äußere Zustände. Sie zeigen, wie die Grenzen zwischen Figur und Umgebung verschwimmen können und laden dazu ein, über das Verhältnis zwischen Realität und ihrer Umkehrung nachzudenken.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831754740088,"sku":null,"price":900.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9662.jpg?v=1732899935"},{"product_id":"underwater-landscape-vision-distorted-from-pressure-depth","title":"Underwater landscape (vision distorted from pressure depth)","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn jüngster Zeit erkundet Stefano Faoro in seinen Werken Landschaften als\u003cbr\u003eKulissen, welche für fiktive Figuren geschaffen wurden – Orte, an denen sie\u003cbr\u003eleben konnten oder an die sie gezwungen waren zu gehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEs entstanden außerdem Porträts dieser Figuren, ihrer Häuser, Möbel und Städte. 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Im Zentrum von Gogls meist seriell angelegten Malereien und Skulpturen finden sich alltägliche Objekte, die ihre Inspiration auf Social Media finden. Gogl denkt ihre Werke in Serien, um Themen über die Grenzen einzelner Arbeiten hinaus herauszuarbeiten und zu formen. Dabei spielt die Frage nach der räumlichen Übertragung von Anfang an eine wichtige Rolle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eGogls künstlerische Praxis ist geprägt von einer Faszination mit Formen und Fragen der Aufbewahrung: Ihre künstlerischen Arbeiten mit Dosen und Gläsern, Koffern und Glasbehältern belegen dieses Interesse. Ferner erkundet sie dabei die Möglichkeit von Kunst, sowohl Bedeutung als auch Ambivalenz zu erzeugen, zu verbergen, zu bewahren und zu konsumieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDer verschlossene Tresor in \u003cem\u003eWhere the Money comes from\u003c\/em\u003e (2024) spielt mit der Neugier der Betrachtenden, was tatsächlich darin aufbewahrt wird, bleibt offen. Der Titel verweist zum einen auf die allgemeine Frage des Ursprungs des Mediums Geld und zum anderen auf die ökonomischen Ressourcen für ein Leben, welche unter anderem künstlerisches Arbeiten ermöglichen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831780004216,"sku":null,"price":4400.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9673.jpg?v=1732900737"},{"product_id":"no-provenance","title":"No Provenance","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eAusgangspunkt für Lisa Jos Jahresgabe für den Kunstverein in Hamburg sind comicartige, flache Figuren, die als Basis für die Schaffung komplexer Kompositionen dienen. Durch Schichtung, Entfernung und Kombination von Vorder- und Hintergründen entstehen dichte und fragile Bilder, die in ihrer Zartheit wie eingefroren wirken. Mit dünnen Farbschichten schafft sie Oberflächen, auf denen Formen und Figuren nur noch flüchtig zu erkennen sind. Dieser Balanceakt zwischen Vertrautheit und Auflösung erzeugt eine unauflösbare Spannung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Jahresgabe von Lisa Jo ist eine Variation eines Themas, eine Neuordnung von Elementen, die sie bereits in anderen Bildern oder deren Titeln verwendet hat. Mit einem Siebdruck des Diptychons \u003cem\u003eNo Provenance, No Pleasure\u003c\/em\u003e (2024) bezieht die Künstler:in sich auf ein bestehendes Gemälde und überträgt es in ein neues Medium. Dieser Ansatz, der sich auf die malerische Praxis bezieht und gegen das Medium selbst arbeitet, reflektiert und hinterfragt gleichzeitig die Grenzen des Mediums, indem er es neu interpretiert. Die Siebdruckarbeiten vertiefen diese Ästhetik. Anstelle digitaler Vorlagen verwendet die Künstler:in nun handgezeichnete Schichten, oft mit Wachsmalkreide, um dem traditionell flachen Medium eine persönliche Note zu verleihen. Diese Neuinterpretation des Siebdrucks – eines klassischen Reproduktionsverfahrens – führt dazu, dass jede Auflage einzigartig und nicht reproduzierbar ist, da die Druckrahmen sofort wiederverwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831785542008,"sku":null,"price":4000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9698.jpg?v=1732901161"},{"product_id":"high-hills-sinking-road-1-3","title":"High hills, sinking road 1-3","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Laura Langer mit Gefühlen und psychischen Prozessen, sie untersucht Ängste, Begehren und Identität anhand symbolischer Bilder und ihrer Funktion im Ausstellungsraum. Dabei bezieht sie die Wahrnehmung der Betrachter:innen in ihre Überlegungen und künstlerischen Prozesse mit ein und verwebt persönliche mit gesellschaftspolitischen Themen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eZwischen den mit Filzmarkerstrichen geformten Landschaften der Jahresgaben \u003cem\u003eHigh hills, sinking road 1 – 3 \u003c\/em\u003e(2024) von Langer verlaufen Pfade durch Felder. Die Arbeiten erzählen von einem Weg ohne Start und absehbares Ziel. Dieser Weg ist nicht immer vorhersehbar, verschwindet hinter dem nächsten Hügel und taucht dann wieder auf. Analog zum biografischen Lebensweg, thematisiert die Arbeit die Anstrengungen des Aufstiegs und die Ungewissheit eines nicht vorab zu erkennenden Tals und was hinter dem nächsten Hügel liegen wird. Seit der Moderne und dem Ende der großen Erzählungen ist es zunehmend schwieriger geworden Orientierung in der Welt zu finden, Biografien sind von Unübersichtlichkeiten geprägt, die Zukunft selbst ist unsicher geworden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Werkserie von drei Arbeiten ist gekennzeichnet von kleinen perspektivischen Verschiebungen, wie das Bild einer Kamera, die sich leicht bewegt. \u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"High hills, sinking road 1","offer_id":54846549066104,"sku":"","price":1600.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"High hills, sinking road 2","offer_id":54846549098872,"sku":"","price":1600.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"High hills, sinking road 3","offer_id":54846549131640,"sku":"","price":1600.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9651.jpg?v=1732901398"},{"product_id":"la-gola-1","title":"La Gola","description":"\u003cdiv title=\"Page 5\" class=\"page\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eGianni und Rossana sind die beiden Protagonist:innen von Diego Marcons Videoarbeit La Gola, die er für seine gleichnamige Ausstellung (04.05.24 – 11.08.24) im Kunstverein in Hamburg produzierte. Im Zentrum des Films steht ein Briefwechsel der beiden Charaktere, die durch hyperrealistische Puppen mit digital animierten Augen und Mimik dargestellt werden. Im Verlauf des Films legt Marcon ein verwobenes Geflecht von Beziehungen frei, die durch Verpflichtungen und Genuss charakterisiert sind. Erzählt in frontalen Close-ups, schwärmt Gianni bei Tageslicht und Vogelgezwitscher von den Fähigkeiten seines Kochs Baptiste. Während Giannis Leben auf die Steigerung des eigenen Genusses ausgerichtet ist, beschreibt Rossana in der Nacht, bei zunehmendem Blitz und Donner, bildlich die körperlichen Leiden und den Krankheitsverlauf ihrer Mutter. Ihr Leben ist geprägt vom Verzicht auf den eigenen Genuss, ihre Existenz ist der Pflege ihrer Mutter verpflichtet. Auch wenn asymmetrisch, besteht in der Kommunikation ein gegenseitiges Unvermögen, die tatsächliche, leibliche Erfahrung des Anderen zu erkennen. Die szenische Gegenüberstellung und das Wechselspiel von Tag und Nacht verstärken den bestimmenden Kontrast von Autonomie und Bedingtheit der beiden Figuren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eInnerhalb der Korrespondenz fehlt eine wechselseitige oder empathische Bezugnahme, weshalb die eigentliche Natur der Beziehung von Gianni und Rossana verborgen bleibt. \u003cem\u003eLa Gola\u003c\/em\u003e bedient sich dabei an den Konventionen des Auteur-Kinos, in dem Dialog nur als eines unter vielen formalen Mitteln und Instrumenten des Filmemachens zur Geltung kommt. Gianni und Rossana sind Folien, vergeschlechtlichte Stereotypen der Kinogeschichte, die mit Affekt befrachtet, aber in einem handlungslosen Vakuum von einer Kulisse zur nächsten versetzt sind.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Front 1","offer_id":54851883499896,"sku":"","price":100.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Front 2","offer_id":54851883532664,"sku":"","price":100.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Back","offer_id":54851883565432,"sku":"","price":100.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9672.jpg?v=1732901817"},{"product_id":"bus","title":"Bus","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eFür Mickael Marman sind Tragetaschen bedeutungsträchtige Objekte, die eine Vielzahl oft widersprüchlicher Bedeutungen in sich vereinen. Als öffentliche Darstellung persönlicher Ausdrucksformen, durch Logos oder Sinnsprüche, und durch deren Rezeption auch als Symbol für komplexe, sich verändernde kulturelle Codes. Tragetaschen offenbaren, wie unsere Besitztümer unbeabsichtigt Aspekte unserer Identität preisgeben, ähnlich wie auch Träume unser Unterbewusstsein offenbaren. Marman beobachtet in der globalen Reise und kulturellen Verwandlung dieser Taschen, wie scheinbar banale Gegenstände an Bedeutung gewinnen oder verlieren. In seinen Arbeiten spiegelt er diese Komplexität wider, indem er die Taschen in Gemälde verwandelt, die Themen wie Globalisierung, Bedeutung und die Natur künstlerischen Ausdrucks erforschen. Die skulpturalen Gemälde verstärken die überdeterminierte Natur der Tragetaschen und werden zu einem Zusammenspiel aus Präsenz und Zeichenhaftigkeit. Letztlich nutzt Marman ebenjene Tragetaschen, um Fragen nach Wert, Erinnerung und dem dichten Netz an Bedeutungen zu stellen, das Kunst – und sogar einfache Objekte – in sich tragen können.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831796322680,"sku":null,"price":2500.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9703.jpg?v=1732902068"},{"product_id":"milano","title":"Milano","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eFür Mickael Marman sind Tragetaschen bedeutungsträchtige Objekte, die eine Vielzahl oft widersprüchlicher Bedeutungen in sich vereinen. 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Diese verwiesen ursprünglich auf die Geschichte der Stadt Antwerpen \u003cem\u003e(Hand werfen)\u003c\/em\u003e, erfuhren jedoch im Kontext der belgischen Kolonialgeschichte eine Bedeutungsverschiebung. Wenn Arbeitende in dieser Zeit ihre Quoten für die Kautschuksammlung nicht erfüllten, wurden ihnen zur Strafe die Hände abgehackt. Auch wenn die Bedeutung ursprünglich nicht in den schokoladenen Händen angelegt war, stellt sich heute die Frage, wer als Betrachter:in das Privileg hat, nicht an die Brutalität des Kolonialismus beim Anblick der Hände denken zu müssen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDesto reflektiert in der Arbeit mit dem Medium Latex ferner die Geschichte von Kautschuk, die ebenso eng mit dem Kolonialismus verwoben ist. Auch wenn Kautschuk heute oft auch synthetisch hergestellt wird, setzt sich die koloniale Ausbeutung im Kongo heute in Cobalt-Minen fort, welche die Grundlage der Digitalisierung bilden. Die unterschiedlichen Bildebenen verschränken sich in der Frage nach der Kontinuität des Kolonialismus und welchen Raum dieser Diskurs in der öffentlichen Wahrnehmung einnimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie gerahmte Arbeit besteht aus zwei Teilen: Die Original-Latexmalerei und ein Bild derselben als hochauflösender Scan. Das pigmentierte Latex wird mit der Zeit zerfallen, dieser Zerfall ist Teil von Destos künstlerischer Praxis. Der Prozess wird durch die Verwendung von Museumglas verlangsamt, aber nicht aufgehalten.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831801401720,"sku":null,"price":1400.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9676.jpg?v=1732902730"},{"product_id":"handarbeit-05","title":"Handarbeit 05","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMonique S. Destos Arbeit zeigt Szenen aus Arbeit und Alltag. In ihre Oberfläche geprägt ist ein mit Laser graviertes Bild belgischer Schokoladenhände. Diese verwiesen ursprünglich auf die Geschichte der Stadt Antwerpen \u003cem\u003e(Hand werfen)\u003c\/em\u003e, erfuhren jedoch im Kontext der belgischen Kolonialgeschichte eine Bedeutungsverschiebung. Wenn Arbeitende in dieser Zeit ihre Quoten für die Kautschuksammlung nicht erfüllten, wurden ihnen zur Strafe die Hände abgehackt. Auch wenn die Bedeutung ursprünglich nicht in den schokoladenen Händen angelegt war, stellt sich heute die Frage, wer als Betrachter:in das Privileg hat, nicht an die Brutalität des Kolonialismus beim Anblick der Hände denken zu müssen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDesto reflektiert in der Arbeit mit dem Medium Latex ferner die Geschichte von Kautschuk, die ebenso eng mit dem Kolonialismus verwoben ist. Auch wenn Kautschuk heute oft auch synthetisch hergestellt wird, setzt sich die koloniale Ausbeutung im Kongo heute in Cobalt-Minen fort, welche die Grundlage der Digitalisierung bilden. Die unterschiedlichen Bildebenen verschränken sich in der Frage nach der Kontinuität des Kolonialismus und welchen Raum dieser Diskurs in der öffentlichen Wahrnehmung einnimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie gerahmte Arbeit besteht aus zwei Teilen: Die Original-Latexmalerei und ein Bild derselben als hochauflösender Scan. Das pigmentierte Latex wird mit der Zeit zerfallen, dieser Zerfall ist Teil von Destos künstlerischer Praxis. Der Prozess wird durch die Verwendung von Museumglas verlangsamt, aber nicht aufgehalten.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831802188152,"sku":null,"price":1400.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9675.jpg?v=1732902823"},{"product_id":"p-48-it-took-him-about-a-week-tools-one-day-wood-the-next-but-the-wood-was-a-problem-because-you-can-t-put-it-in-your-pocket-or-under-your-coat","title":"p. 48, “It took him about a week, tools one day, wood the next; but the wood was a problem because you can’t put it in your pocket or under your coat;”","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie drei Bleistiftzeichnungen zeigen vier verwesende Maiskolben, die auf einer gemeinsamen Bildfläche verbunden sind und an die undifferenzierten Darstellungen erinnern, in denen Pflanzen in botanischen Sammlungen abgebildet werden. Die schlichte, aber akribische Darstellung des Maises spiegelt den bewussten und konzentrierten Versuch der Künstlerin wider, ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen zu erforschen und zu beleben. Das englische Wort „maize“ (Mais) ist ein Homophon von „maze“ (Labyrinth) – die einzelnen Figuren verweisen gleichzeitig auf ein verwirrendes Labyrinth und bilden es ab, in dem diese verfallenden Gestalten schweben, sich vermischen und letztendlich auflösen können.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831802745208,"sku":null,"price":2400.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9654.jpg?v=1732902951"},{"product_id":"picasso-paws","title":"Picasso Paws","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn \u003cem\u003ePicasso Paws\u003c\/em\u003e, seiner Jahresgabe für den Kunstverein in Hamburg, inszeniert Philipp Timischl einen Waschbären aus Kassel, der sich auf eine Weltreise begibt, um sich selbst zu finden. Kann er mit Kunst, trotz seiner Herkunft aus Kassel, ursprünglich wenig anfangen, macht er kurz vor Ende seiner langen Reise einen letzten Stopp im Kunstverein in Hamburg, wo er sie dann doch für sich entdeckt. Ausgestattet mit Pinseln und Malwerkzeugen steht er auf einem Mauervorsprung am Kanal. Verstreut auf dem Boden liegen Werkzeuge wie Pinsel, Bleistifte und Skizzen – Spuren einer vergangenen, analogen Zeit. Gleichzeitig ist die Arbeit ein Produkt digitaler Bildgenerierung und verbindet analoge und digitale Kunstproduktion.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003ePhilipp Timischl hat einen Hintergrund in der Malerei, experimentiert jedoch in dieser Arbeit erstmals direkt mit künstlicher Intelligenz (KI). Die Bildebene wurde mit Hilfe von Midjourney – einem Text-to-Image- Tool – generiert, während das Gedicht hauptsächlich mit ChatGPT durch Prompting entstand. In diesem Prozess wird Sprache zu Bild, anschließend bearbeitet Timischl beide Ebenen weiter. Dabei wird das Bild zum Passepartout, während die erzählte Backstory – die Reise und die Entwicklung des Waschbären – ins Zentrum rückt. Diese Umkehrung der üblichen Hierarchie zwischen Bild und Idee hinterfragt das Verhältnis von Kunstwerk und Kontext, indem die mittels KI erzeugten Bilder, die Malerei ähneln, sowohl das Medium als auch den Ort von autonomer Autor:innenschaft in Frage stellen. Timischls Arbeit erkundet das moderne Künstler:innensubjekt im Kontext der Digitalisierung, fragt nach dem Status von Malerei vor dem Hintergrund digitaler Bildgenerierung und beleuchtet Mensch-Technik-Verhältnisse.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831804645752,"sku":null,"price":2500.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/hamburg_jpeg_highres.jpg?v=1733917443"},{"product_id":"x-a-picture-is-worth-a-thousand-words-ii","title":"X (a picture is worth a thousand words II)","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEmmanuel Van der Auweras Memento-Serie untersucht den Zusammenhang von Bild- und Wirklichkeitsproduktion vor dem Hintergrund der digitalen Medienrevolution. Die mit künstlicher Intelligenz (KI) produzierten Bilder werden zunehmend als reale Darstellungen wahrgenommen. Indexikalit.t, also der Bezug zwischen Bild und dem, was es repräsentiert, wird im Zuge dessen porös. Es kommt zu einem Verlust an Verbindlichkeit: Galten Bilder vormals – gerade im Vergleich zur Sprache – als objektive Darstellung von Wirklichkeit, erodiert der Wirklichkeitsanspruch von Bildern durch KI.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eHierauf spielt der Titel der Arbeit an, welchen Van der Auwera der Überschrift des abgebildeten Posts auf der Plattform X (vormals Twitter) entliehen hat. \u003cem\u003eA picture is worth a thousand words\u003c\/em\u003e verweist zum einen auf den Verlust des Wirklichkeitsanspruchs von Bildern gegenüber Worten im Kontext der KI-Revolution, zum anderen auf die methodische Herstellung der digitalen Bilder, welche durch verbale Textanweisungen generiert werden, d.h. sie sind Sprache und Bild zugleich.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831805333880,"sku":null,"price":4840.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/L4A9657.jpg?v=1732903274"},{"product_id":"death-spiral","title":"Death Spiral","description":"\u003cdiv class=\"page\" title=\"Page 5\"\u003e\n\u003cdiv class=\"layoutArea\"\u003e\n\u003cdiv class=\"column\"\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMarina Xenofontos nutzt kulturelle Artefakte, Filme und Skulpturen, um die wechselseitige Hervorbringung von Ideologie und Wissen in gelebten und erinnerten Räumen zu erkunden. In ihrer für den Kunstverein in Hamburg entwickelten Ausstellung \u003cem\u003eView From Somewhere Near \u003c\/em\u003e(04.05.24 – 11.08.24) treten zwei Arbeiten von Xenofontos, \u003cem\u003eCode of Construction\u003c\/em\u003e (2024) und \u003cem\u003eSequence\u003c\/em\u003e (2009 – 2024) in einen Dialog, um jene Objekte, Orte und Räume zu beleuchten, welche bei der Hervorbringung von Subjektivität bedeutsam sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn der Installation Sequence wird eine gefilmte Ameise erneut projiziert. Die in den Raum geworfene Projektion wird durch einen sich drehenden, ovalen Spiegel, der an einer galgenartigen Konstruktion hängt, gebrochen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Videoprojektion trifft auf die Schränke und Wände des Ausstellungsraums und verleiht der Ausstellung eine weitere narrative Dimension, während die Rotation ein konsistentes Bild unmöglich macht. Auf subtile Weise zeichnet der Film eine intime Parabel über Verlust und Transformation. Die Ameise ist Fremdkörper und Bestandteil des Hauses zugleich, eine Metapher für das Leben unter widrigen Bedingungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eFür Marina Xenofontos Jahresgabe Death Spiral (2024) taucht die Ameise erneut, in Form eines Videostills auf.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54831806775672,"sku":null,"price":600.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/marina_Freigestellt_FM.jpg?v=1734610791"},{"product_id":"thomas-baldischwyler-o-t-p-d-j-_l","title":"O.T.(P.D.J._L), 2022 \u0026 O.T. (P.D.J._R), 2022*","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e*\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDie Jahresgabe von Thomas Baldischwyler greift Strategien des Nachbauens auf, wie sie in der Anthropologie im sogenannten Cargo-Kult beschrieben werden: Objekte und Infrastrukturen werden aus einfachen Materialien rekonstruiert, jedoch ohne deren Funktion zu reproduzieren. Die Imitation wird zu einem Versuch, ein unsichtbares Versprechen einzulösen. Ferner nimmt Baldischwyler Bezug auf Buñuels \u003ci\u003eLa Mort en ce jardin\u003c\/i\u003e (1956), ein Film, in dem eine scheinbar dokumentarische Szenerie abrupt in psychologische Bilder kippt. Inspiriert von einer in diesem Film zerrissenen Postkarte, verwendet er Fragmente gefundenen Materials, welche anschließend auf eine zerschnittene und wieder zusammengetackerte Oberfläche appliziert wurden. Diese doppelte Fragmentierung von Hintergrund und Motiv vereint Baldischwyler abschließend in einem Acrylrahmen, der an Präparierkästen in Naturkundemuseen erinnert: Orte, welche versuchen, das Vergängliche auf Dauer zu stellen. Hierbei interessiert sich Baldischwyler insbesonders für die Projektion menschlicher Gefühle auf Dinge und Umgebungen. Was zunächst als objektive Beobachtung erscheint, ist oft bereits Ausdruck von Hoffnung, Angst oder Bedürfnis.\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eEntstehungsjahr 2022\u003cbr\u003e___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cmeta charset=\"UTF-8\"\u003eThomas Baldischwyler’s Jahresgabe takes up strategies of replication as described in anthropology in the so-called cargo cult: objects and infrastructures are reconstructed from simple materials, but without reproducing their function. Imitation becomes an attempt to fulfil an invisible promise. Baldischwyler also refers to Buñuel's \u003ci\u003eLa Mort en ce jardin\u003c\/i\u003e (1956), a film in which a seemingly documentary-like setting abruptly shifts into psychological images. Inspired by a torn postcard in this film, he uses fragments of found material, which were then applied to a cut-up and re-taped surface. Baldischwyler finally combines this double fragmentation of background and motif in an acrylic frame reminiscent of specimen boxes in natural history museums: places that attempt to make the transitory permanent. Baldischwyler is particularly interested in the projection of human feelings onto objects and environments. What initially appears to be objective observation is often already an expression of hope, fear or need.\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Thomas Baldischwyler","offers":[{"title":"O.T. (P.D.J._L)","offer_id":55370835984760,"sku":null,"price":3400.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"O.T. 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Die Bilder markieren den Beginn der Materialisierung ihrer Ausstellungsplanung, eine erste Studie des Wegs und der Distanz zwischen Entwurf und Ausstellung, zwischen dem Entstehen und Sichtbarmachen. \u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e_\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eOlga Balema was featured this year in the exhibition The Distance (February 8– April 27, 2025) at the Kunstverein in Hamburg. The photographs show moments from Balema’s exploration of the upper floor, those necessary, later invisible preparations that preceded her exhibition. They document the artist’s explorations of the space, its light, its architecture, its peculiarities and atmosphere, which later became the structural and material basis of her exhibition. The images mark the beginning of the materialisation of her exhibition planning, an initial study of the path and distance between design and exhibition, between creation and visualisation. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55370927931768,"sku":null,"price":700.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/balema-klein.online.jpg?v=1764165267"},{"product_id":"billy-coulthurst-chowsie","title":"Chowsie","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eDie Arbeit \u003cspan class=\"Italic\"\u003eChowsie\u003c\/span\u003e (2023), ist Teil einer Werkreihe von Billy Coulthurst, welche auf dem Burlesque-Film \u003cspan class=\"Italic\"\u003eGypsy\u003c\/span\u003e aus dem Jahr 1962 mit Natalie Wood in der Hauptrolle basiert und interpretiert Aspekte der Szenografie, des Soundtracks und in diesem Fall Woods fiktiven Hundes. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eIn \u003cspan class=\"Italic\"\u003eChowsie\u003c\/span\u003e verdeckt das lange Fell des Hundes seinen Blick und bildet gleichzeitig einen Schleier, der die Materialität des Gemäldes betont. Die Beziehung zwischen Fell und Licht bildet eine wechselseitige Bewegung. Der Fokus des Gemäldes liegt zwischen Motiv und Oberfläche und lenkt die Aufmerksamkeit sowohl auf die gemalte Textur als auch auf die darstellende Form.\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eDie Serie befasst sich mit der Konstruktion und Darstellung einer überzeichneten Persönlichkeit und setzt die Inszenierung des Selbst in \u003cspan class=\"Italic\"\u003eGypsy\u003c\/span\u003e in Beziehung des Kontexts der zeitgenössischen Kunst.   \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eChowsie erinnert auch an die Tierporträts \u003cspan class=\"Italic\"\u003eBob\u003c\/span\u003e (1876) und \u003cspan class=\"Italic\"\u003eMinnay\u003c\/span\u003e (1862) von Edouard Manet. Die Schnittmenge dieser unterschiedlichen kulturellen Referenzen bildet das, was Coulthurst als „Vaudeville Express“ bezeichnet, eine hypothetische Zugstrecke, auf der die Subjekte sich ihrer eigenen Objektivität kritisch bewusst werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e____\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003ci\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003eChowsie\u003c\/span\u003e\u003c\/i\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003e (2023) is a work on canvas from the solo exhibition \u003ci\u003eThe Vaudeville Express \u003c\/i\u003eby Billy Coulthurst\u003ci\u003e,\u003c\/i\u003e first presented at Benny Boy’s in Berlin. The series is based on the 1962 film \u003ci\u003eGypsy \u003c\/i\u003estarring Natalie Wood, through distinct material translations it interprets aspects of the scenography, the soundtrack, and, in this instance, Woods’s fictional pet dog.\u003cspan\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003eIn \u003ci\u003eChowsie\u003c\/i\u003e, the dog’s long fur obscures its gaze, while also forming a veil to emphasise a self-conscious materiality in the painting. The relationship between the fur and the light forms an interchangeable movement in the painting's focus between subject and surface, drawing the attention to both the painted texture and the representational form.  \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003eThe series considers the construction and performance of a persona relating the staging of the self in \u003ci\u003eGypsy\u003c\/i\u003e to the constructed personas and identity in the context of contemporary art.\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e \u003ci\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003eChowsie\u003c\/span\u003e\u003c\/i\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003e also recalls the 19\u003csup\u003eth\u003c\/sup\u003e century animal portraits \u003ci\u003eBob \u003c\/i\u003e(1876) and \u003ci\u003eMinna\u003c\/i\u003ey (1862) by Edouard Manet. The layering of these distinct cultural references forms what Coulthurst calls “the vaudeville express”, a hypothetical train route, wherein subjects become critically aware of their own object-hood, continually performing a tension between subject and object within the apparatus of painting.\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55370937893240,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/Chowsie2023.jpg?v=1765381757"},{"product_id":"kein-titel","title":"kein Titel","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eErika Landström ist eine Künstlerin und Autorin, die in den Bereichen Performance, Skulptur und Druck tätig ist. Sie erforscht die Grenzen von Sprache und Verkörperung anhand von gelebten Erfahrungen, kritischer Theorie und psychoanalytischem Denken. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Spannung zwischen dem Selbst als autonomem Subjekt und dem Selbst als einem Prozess, der von Geschichte, materiellen Bedingungen und unbewussten Wünschen geprägt ist.  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eDie ausgestellten Werke bestehen aus vier auf A4-Format zugeschnittenen Akustikplatten. Die Platten sind mit der Rückseite nach vorne montiert, verputzt und bemalt und schließlich mit Wortgruppen bedruckt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"KVHP1\"\u003e\u003cspan\u003eDie Arbeiten evozieren körperliche Erfahrungen – ihr Grundmaterial erinnert an Techniken zur Minderung von städtischer und industrieller Lärmbelästigung –, während sie sich konzeptionell und textuell mit der Invasivität und dem Vergnügen von Klang und Sprache auseinandersetzen. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003eFotos ©Lukas Pürmayr\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eEntstehungsjahr: 2023\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003e ___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003eErika Landström is an artist and writer working in performance, sculpture, and printed matter. She explores human interaction, communication, and cognition through lived experience, critical theory, and psychoanalytic thinking, often centring the tension between the self as an autonomous subject, and the self as a process shaped by history, material conditions, and unconscious desire.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan lang=\"EN-GB\"\u003eThis newly commissioned series for the Jahresgaben consists of four acoustic panels trimmed to the size of A4 paper. The panels are mounted in reverse, plastered and painted, and finally printed with groupings of words to form a poem: CONTAIN\/ LIQUIDATE\/ I NEED TO PEE,\/JUST A DOZING BEE. The works evoke bodily experience, their base material recalling techniques to mitigate urban and industrial sound pollution, while conceptually and textually they acknowledge the invasiveness of sound and speech to the sensing – and sensitive – body. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"CONTAIN","offer_id":55371037311352,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"LIQUIDATE","offer_id":55371037344120,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"I NEED TO PEE","offer_id":55371037376888,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"JUST A DOZING BEE","offer_id":55371037409656,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/image.jpg?v=1765445091"},{"product_id":"strokes","title":"Strokes","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eMilena Langer arbeitet mit ausgebauten Displays, die ihre ursprüngliche Funktion als Bildträger für externe Inhalte verloren haben. Die deaktivierten Screens werden zu Materialflächen, die das zurückwerfen, was sich unmittelbar vor ihnen befindet. Dadurch verschiebt sich der Status des Bildes: Anstelle eines von Apparaten generierten, kontrollierten Signals tritt die situative Reflexion der Betrachtenden und des Raums. In dieser Entkopplung von Bildschirm und Bild wird der Screen selbst sichtbar, nicht als Portal in eine virtuelle Welt, sondern als physisches Objekt, das Wahrnehmung und Selbstbezug rahmt.  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eLangers Arbeiten untersuchen so die Medialität des Displays jenseits seiner intendierten Funktion, indem sie aufzeigen, wie sehr das medial vermittelte Bild gewöhnlich unsere eigene Präsenz verdeckt. Für ihre Jahregabe erweitert. Langer ihre Praxis erstmals um Malerei: In der Serie \u003cspan class=\"Italic\"\u003eStrokes\u003c\/span\u003e findet sich der Moment der Reflexion in Pinselstrichen wieder. Dabei orientieren sich die Pinselstriche am formalen Raster des Displays: den seitlich sichtbaren digitalen Sensoren. Die Malerei auf der Displayoberfläche bewegt sich folglich im Spannungsfeld zwischen der frei geführten Hand und dem formalen Raster der Bildproduktion und -präsentation.\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003eMilena Langer works with dismantled displays that have lost their original function as image carriers for external content. The deactivated screens become material surfaces that reflect what is directly in front of them. This shifts the status of the image: instead of a signal generated and controlled by devices, there is a situational reflection of the viewer and the space. In this decoupling of screen and image, the screen itself becomes visible, not as a portal to a virtual world, but as a physical object that frames perception and self-reference. Langer’s works thus explore the mediality of the display beyond its intended function by revealing how much the medially mediated image usually obscures our own presence. \u003cbr\u003eFor her Jahresgabe, Langer expands her practice to include painting for the first time: in the series \u003cem\u003eStrokes\u003c\/em\u003e, the moment of reflection is found in brushstrokes. The brushstrokes are oriented towards the formal grid of the display visible in the digital sensors on the sides; the screen’s original function as a grid is thus restored. The painting on the display surface thus moves in the field of tension between the freely guided hand and the formal grid of image production and presentation.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55371049337208,"sku":null,"price":1800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/Milena_Langer_Strokes_1.jpg?v=1764165607"},{"product_id":"a-sense-of-beauty","title":"A Sense of Beauty","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eJochen Lemperts analoge Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Pflanzen, Tiere und Naturphänomene in alltäglichen, oft übersehenen Situationen. Seine Jahresgabe für den Kunstverein ist eine Erkundung von Natur-Kultur-Verhältnissen, sie adressiert Fragen nach Grenzziehungen, die nur rückwirkend naturalisiert und vereindeutigt werden.  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eTauben markieren den Übergang von Natur \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003ezu\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eKultur – und zeigen, dass städtische Öko\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003esysteme keineswegs naturfern sind. Sie sind \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eNachfahren der Felsentauben und der Haus\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003etaubenhaltung, bestens an Architektur und menschliche Routinen angepasst, Symbol von Nähe und Konflikt zugleich. In Lemperts Arbeit tritt die Taube nicht als störendes Stadttier auf, sondern als Akteur einer urbanen Ökologie und Teil komplexer Koexistenz, ein Gegenüber, welches die Stadtlandschaft mitprägt. Nachdenklich, im Entspannungsmodus, geradezu träumend, in der Nähe zum Main, zeigt Lempert die Taube aus der Perspektive einer:s kollegialen Mitbeobachters:in. Wie entscheiden Tauben, an welchen Orten sie verweilen? Folgen sie dabei ästhetischen Kriterien? Haben sie vielleicht sogar einen \u003cspan class=\"Italic\"\u003esense of beauty\u003c\/span\u003e?\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e ___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003eJochen Lemperts analogue black-and-white photographs show plants, animals, and natural phenomena in everyday situations that are often overlooked. His Jahresgabe to the Kunstverein is an exploration of the relationship between nature and culture, addressing questions of boundaries that are only naturalised and clarified in retrospect.  \u003cbr\u003ePigeons mark the transition from nature to culture, and show that urban ecosystems are by no means removed from nature. They are descendants of rock- and domestic pigeons, perfectly adapted to architecture and human routines, making them symbols of both closeness and conflict. In Lempert’s work, the pigeon does not appear as a disruptive urban animal, but as an actor in an urban ecology and part of a complex coexistence, a counterpart that helps shape the urban landscape. Thoughtful, relaxed, almost dreamy in its position near the Main River, Lempert shows the pigeon from the perspective of a collegial fellow observer. How do pigeons decide where to linger? Do they follow aesthetic criteria? Do they perhaps even have a \u003cem\u003esense of beauty\u003c\/em\u003e?\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55371134337400,"sku":null,"price":800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/JochenLempert_ASenseofBeauty.jpg?v=1764090434"},{"product_id":"one-hundred-and-thirty-six","title":"One Hundred and Thirty-Six","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003ePaul Niedermayer ist eine Berlin lebende Künstlerin.    \u003cbr\u003eDie Fotografie \u003cem\u003eOne Hundred and Thirty-Six\u003c\/em\u003e zeigt eine Gruppe Würfel und Bewegungsspuren, die durch Langzeitbelichtung, Kamerabewegung und mehrere aufeinanderfolgende Blitze entstanden sind. Durch den Moment, in dem die Fotografie aufgenommen wurde, hat sich die Perspektive multipliziert.  \u003cbr\u003eDie Würfel sind in Bewegung, während das Bild ein Wurfergebnis festhält.  \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e___\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePaul Niedermayer is an artist based in Berlin.\u003cbr\u003e\u003cspan style=\"font-size: 0.875rem;\"\u003eThe photograph \u003c\/span\u003e\u003cem style=\"font-size: 0.875rem;\"\u003eOne Hundred and Thirty-Six\u003c\/em\u003e\u003cspan style=\"font-size: 0.875rem;\"\u003e shows a group of dice and traces of movement, created through long exposure, camera motion, and numerous consecutive flash bursts. Through the moment the photograph was taken, the perspective multiplies. The dice are in motion, while the image fixes an outcome.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55371152621944,"sku":null,"price":900.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/jahresgaben_2025-Hamburg_pn-cr_1.jpg?v=1764163259"},{"product_id":"filler-porto-industriale-venezia-marghera","title":"Filler: Porto Industriale, Venezia – Marghera","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eOb wir über Porto Marghera in Venedig oder \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eden Hamburger Hafen sprechen: Hafenstädte sind zentrale Knotenpunkte für die Zirkulation materieller und informativer Ströme innerhalb einer globalen Ökonomie. Sam Lewitts künstlerische Praxis befasst sich seit Langem mit der Materialität dieser Bewegungen – und mit der Frage, wie sie Vorstellungen von „Ortspezifität“ herausfordern und verändern, wie sie aus dem Erbe der spätmodernistischen und konzeptuellen Kunst überliefert wurden. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan class=\"Italic\"\u003e\u003cspan\u003eFiller: Porto Industriale, Venezia – Marghera\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e abstrahiert die Form einer anonymen dekorativen Lampe, die Lewitt im Treppenhaus eines stillgelegten kohlebefeuerten Kraftwerks in Porto Marghera entdeckte, als er an seinem Beitrag zur Biennale von Venedig 2017 arbeitete. Das Werk ist in ein speziell kupferbeschichtetes Leiterplattenmaterial geätzt – ein Verfahren, das Lewitt seit fast einem Jahrzehnt entwickelt und verfeinert. Zugleich übernimmt es die Schriftart des art-déco-Frieses an der Fassade des Gebäudes. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eDadurch greift die Arbeit die Logik von Be\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eschilderung auf und verschiebt zugleich subtil die Zuordnung von Zeichen und Ort. Sie exemplifiziert Lewitts Methode, ästhetische Formen und industrielle Hinterlassenschaften miteinander zu verschränken – und so die veränderlichen Grenzen zwischen Ort, Symbol und System sichtbar zu machen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003eWhether we are talking about Porto Marghera in Venice or the Port of Hamburg, port cities are central hubs for the circulation of material and informational flows within a global economy. Sam Lewitt’s artistic practice has long been concerned with the materiality of these movements, and with the question of how they challenge and transform notions of “site specificity” as handed down from the legacy of late modernist and conceptual art. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eFiller: Porto Industriale, Venezia – Marghera\u003c\/em\u003e abstracts the form of an anonymous decorative lamp that Lewitt discovered in the stairwell of a decommissioned coal-fired power plant in Porto Marghera while working on his contribution to the 2017 Venice Biennale. The work is etched into a copper-coated circuit board material in a process that Lewitt has been developing and refining for almost a decade. At the same time, it adopts the font of the Art Deco frieze on the building’s façade. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003eIn this way, the work takes up the logic of signage while subtly shifting the association between sign and place. It exemplifies Lewitt's method of intertwining aesthetic forms and industrial legacies, thus revealing the shifting boundaries between place, symbol, and system.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55371153670520,"sku":null,"price":8000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/WhatsAppImage2025-10-20at06.49.jpg?v=1765380054"},{"product_id":"mini-unit-i-ii","title":"Mini Unit II","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eCoumba Sambas Jahresgabe zitiert Arbeiten aus ihrer Ausstellung \u003cspan class=\"Italic\"\u003edeutschland\u003c\/span\u003e, welche vom 24.05. bis 10.08.25 im Kunstverein in Hamburg zu sehen war. Als Symbole des Welthandels hinterfragt der Container als Objekt die Beziehung zwischen Freihandelsabkommen und Selbstbestimmung, die durch internationale Lieferketten verändert wird. In diesem Zusammenhang werden die gewählten Farben Sambas mit ihren kulturellen wie auch emotionalen Konnotationen zu einer Sprache, mit der eine von Kapitalnetzwerken beherrschte Welt erfahrbar wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eGestapelte, monochrome, geometrische \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eFormen evozieren die visuelle Semantik internationaler Lieferketten. Die starren Formen erinnern an Kompositionen der abstrakten geometrischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts, wobei Sambas Installation von diesem kunsthistorischen Vorbild abweicht, indem sie den Monochromen eine codierte Bedeutung und kulturelle Resonanz verleiht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e___\u003cbr\u003e \u003cbr\u003eCoumba Samba’s Jahresgabe references works from her exhibition \u003cem\u003edeutschland\u003c\/em\u003e, which was on display at the Kunstverein in Hamburg from May 24 to August 10, 2025. As symbols of global trade, containers as objects question the relationship between free trade agreements and self-determination, which is being transformed by international supply chains. In this context, the colours chosen by Samba, with their cultural and emotional connotations, become a language through which a world dominated by capital networks can be experienced.\u003cbr\u003eStacked monochrome, geometric shapes evoke the visual semantics of international supply chains. The rigid forms are reminiscent of compositions in early 20th-century abstract geometric painting, although Samba's installation deviates from this art-historical model by giving the monochromes a coded meaning and cultural resonance.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Mini Unit II","offer_id":55375165096312,"sku":null,"price":2700.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/CoumbaSamba_MiniUnitII.jpg?v=1765381589"},{"product_id":"chick","title":"Chick","description":"\u003cdiv class=\"OutlineElement Ltr SCXW63829166 BCX2\"\u003e\n\u003cp class=\"Paragraph SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003eDiese Serie von Küken-Zeichnungen von Hagar Tenenbaum wurde erstmals im Rahmen ihrer Einzelausstellung \u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003eIs\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003eit\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003edirty\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e (2024) im Chatham Soccer in Chatham, New York, gezeigt. Sie sind mit Kohlepulver auf gelbem Papier gefertigt und mit Glanzlack überzogen, um sie zu schützen. Das Interesse an den unfertigen Formen von Küken entstand, nachdem sie wiederholt junge Tauben in Brüssel gerettet hatte, die aus dem Nest gefallen waren – eine Situation, die von einer Ambivalenz zwischen Abscheu und Abhängigkeit geprägt war. Die Werke zeigen Nahaufnahmen von Jungvögeln, die aus ihren Eierschalen ausbrechen. Ihre Augen sind kaum geöffnet, einige ruhen in Händen. \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv class=\"OutlineElement Ltr SCXW63829166 BCX2\"\u003e\n\u003cp class=\"Paragraph SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003eIm begleitenden Essay \u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003ePremature\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003eschreibt die Psychoanalytikerin Cassandra \u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003eSeltman\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e: „\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"EN-GB\" data-contrast=\"none\"\u003eDevelopment as novelty is thrown into question, growth only looks like progress at first glance.\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e“ Sie vergleicht die unterschiedlichen Bedingungen der biologischen Entwicklung von Küken und Kindern und beschreibt, wie Prozesse der Trennung und Externalisierung die Trennung zwischen Leben und Tod festigen und „\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"EN-GB\" data-contrast=\"none\"\u003eguarding against the catastrophic links of baby with waste product and faeces with cherished treasure.”\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e Wie in vielen Werken von Tenenbaum ist das Cartoonhafte stark präsent, was hier durch eine stilistische Beharrlichkeit auf Realismus geschieht – als ob eine Darstellung umso unrealer erscheint, je mehr sie nach Realität strebt.\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"eop\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cmeta charset=\"UTF-8\"\u003e\n\u003cspan\u003eHagar Tenenbaum’s series of drawings of chicks were first shown in 2024 for her solo exhibition \u003c\/span\u003e\u003ci\u003eIs it dirty\u003c\/i\u003e\u003cspan\u003e at Chatham Soccer in Chatham, New York. They are made with charcoal powder on yellow paper and covered with glossy varnish to provide shine and protection. The artist’s interest in the unfinished, expressive forms of chicks began following yet another pick up of a fallen young pigeon from the street in Brussels, a situation that contains the ambivalence of repulsion and dependency. The works show oversized, close-up views of baby birds unfurling from their shells, eyes barely open, some resting in cupped hands, while others are entangled in a mass of stubbly new feathers and bare, scaly skin.\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cdiv\u003eIn an essay accompanying the chicks, \u003ci\u003ePremature\u003c\/i\u003e, psychoanalyst Cassandra Seltman writes: ‘Development as novelty is thrown into question, growth only looks like progress at first glance.’ Seltman compares the different conditions of biological development of bird and human young. She describes how processes of separation and externalization ‘shore up the partition’ between life and death, ‘guarding against the catastrophic links of baby with waste product and feces with cherished treasure.’ As in many of Tenenbaum’s works, the cartoonish is made present, which, in the case of the chicks, occurs by adhering to realistic depiction.\u003c\/div\u003e\n\u003cp class=\"Paragraph SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"eop\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"1\/5 - 30 × 42 cm (ungerahmt)","offer_id":55371185488248,"sku":null,"price":970.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"2\/5 - 30 × 42 cm (gerahmt)","offer_id":55371185521016,"sku":null,"price":1270.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"3\/5 - 30 × 42 cm (gerahmt)","offer_id":55372315394424,"sku":null,"price":1270.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"4\/5 - 30 × 42 cm (ungerahmt)","offer_id":55372315427192,"sku":null,"price":970.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/HagarTenenbaum_Chick_2.jpg?v=1765380837"},{"product_id":"street-pis","title":"PIS Edition","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eKunstgeschichtlich sind pinkelnde Knaben ein\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e prominentes Motiv, sie treten unter anderem als Putten auf. Weiblich gelesene Personen, die urinieren, tauchen dagegen kaum sichtbar auf – und wenn, dann als Tabu oder Fetisch.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eHansi Fuchs versammelt für ihre Jahresgabe gefundene pornografische Bilder von pinkelnden Frauen. Die Fotografien changieren zwischen Scham und Lust, sakraler Reinheit und alltäglicher Körperlichkeit. Sie zeigen Szenen, die zugleich verletzlich, mutig, öffentlich und intim sind. Mit dieser Serie an Arbeiten verweist sie unter anderem auf Andy Warhols \u003cspan class=\"Italic\"\u003eOxidation Painting\u003c\/span\u003e (1978), ein Werk, dass durch Urin auf Kupferpulver entstanden ist und bei dem ein spezielles Auftragen wie auch die Hydratation der jeweiligen pinkelnden Person zum bestimmenden Faktor wurde. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eDurch die von Fuchs handgezeichneten \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e(Um-)Rahmungen werden die Motive neu gefasst: Buchstaben, Straßenbahnen, Zeichen, Festlichkeiten, flüchtige Fragmente, situieren die Bilder in einer urbanen Landschaft – als gäben sie den Gerüchen, Bewegungen und Situationen des öffentlichen Raums einen eigenen Bildrand. So entsteht eine kleine Ikonografie der Körperlichkeit, die verhandelt, wer gesehen werden darf, wie und unter welchen Bedingungen. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003e___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003ePeeing boys are a prominent motif in art history, appearing as cherubs, among other things. Female-identified individuals urinating, on the other hand, are rarely depicted – and when they are, it is as a taboo or fetish.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eFor her Jahresgabe, Hansi Fuchs has collected found pornographic images of urinating women. The photographs oscillate between shame and lust, sacred purity and everyday physicality. They show scenes that are at once vulnerable, courageous, public and intimate. With this series of works, she refers, among other things, to Andy Warhol's \u003ci\u003eOxidation Painting\u003c\/i\u003e (1978), a work created using urine on copper powder, in which a special application technique and the hydration of the respective urinating person became the determining factor. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eFuchs’ hand-drawn (re)framings reinterpret the motifs: letters, trams, signs, festivities, fleeting fragments situate the images in an urban landscape – as if they gave the smells, movements and situations of public space their own picture frame. The result is a small iconography of physicality that negotiates who may be seen, how and under what conditions.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Platform PIS","offer_id":55375120597368,"sku":null,"price":1100.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Train Track PIS","offer_id":55375120630136,"sku":null,"price":850.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Car Park PIS","offer_id":55375120662904,"sku":null,"price":850.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Playground PIS","offer_id":55375120695672,"sku":null,"price":1100.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Street PIS","offer_id":55372443779448,"sku":null,"price":800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/KVH-Jahresgaben-2025-MG_GLA0695.jpg?v=1765381192"},{"product_id":"parade","title":"Parade","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eEdward Thomasson entwickelt Theaterstücke, Performances, Videos, Malereien, Zeichnungen und Collagen, die sich mit der Komplexität sozialer und sexueller Interaktionen auseinandersetzen.  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eSeine Jahresgabe für den Kunstverein erinnert \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003ean eine malerische Tanznotation oder ein ästhetisches Skript, eine symbolische Repräsentation von Bewegung, die nach der Möglichkeit einer überzeitlichen Übersetzung von Bewegungen sucht. Die vier verwendeten Farben markieren die leibliche Ausführung einer flüchtigen Sequenz, wiederholt wie ein choreografisches Motiv. Seine Aquarelle werden so zur Spur einer Performance, die sich ins Papier eingeschrieben hat.  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eDer zentrale Gestus ist dabei eine Umarmung, der jedoch das Gegenüber fehlt. Die Aufführung der Geste kippt ins Leere, zwischen dem Wunsch, etwas an sich zu ziehen, und dem Impuls, es fortzustoßen, eine Sehnsucht ohne Ziel. Die Wiederholung wird hier zur Praxis des Begehrens, die darauf zielt, die Intensität des Suchens selbst sichtbar zu machen.  \u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e___\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEdward Thomasson develops plays, performances, videos, paintings, drawings, and collages that explore the complexity of social and sexual interactions. \u003cbr\u003eHis Jahresgabe to the Kunstverein is reminiscent of a painterly dance notation or an aesthetic script, a symbolic representation of movement that seeks the possibility of a timeless translation of movements. The four colours used mark the physical execution of a fleeting sequence, repeated like a choreographic motif. His watercolours thus become the trace of a performance inscribed on paper. The central gesture is an embrace, but one in which the other person is missing. The performance of the gesture tips into emptiness, between the desire to draw something towards oneself and the impulse to push it away, a longing without a destination. Here, repetition becomes a practice of desire that aims to make the intensity of the search itself visible.  \u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55372506825080,"sku":null,"price":660.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/EdwardThomasson_Parade_1.jpg?v=1764166655"},{"product_id":"the-dome-detail-kopie","title":"The Dome Detail","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eIn seiner künstlerischen Praxis entwickelt \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003ePrateek Vijan Arbeiten, die sich mit dem materiellen, juristischen, bürokratischen und ideologischen Apparat auseinandersetzten, durch den koloniale Raubkunst noch heute inMuseumssammlungen verwahrt wird. Mit seinen Skulpturen, Installationen und Filmen erkundet Vijan, wie die Folgen des Kolonialismus problematisiert und konfrontiert werden können. Hierfür entwickelte er das Konzept \u003cspan class=\"Italic\"\u003eCounterloot\u003c\/span\u003e – ein analytischer Zugriff zur Identifizierung jener Konstellationen, die die Legitimität kolonialer Besitzansprüche festigen. \u003cspan class=\"Italic\"\u003eCounterloot\u003c\/span\u003e zielt darauf ab, den Betroffenen des Kolonialismus Handlungsmacht zu verleihen und das Gestohlene zurückzunehmen – ohne die Erlaubnis der Machthabenden zu erfragen. Für die Umsetzung greift Vijan auf die narrative Struktur und Ästhetik sogenannter Heist-Filme zurück, die sich durch die akribische Planung eines Raubs auszeichnen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eDie detailreichen Gravuren auf der Kühlschranktür zeigen Momente der Sicher-\u003cbr\u003eheitsinfrastruktur des Victoria and Albert Museums in London, ein Ort, an dem zahlreiche geraubte Kunstwerke ausgestellt werden. Zugleich verweist die Kühlschranktür auf einen möglichen Raum hinter ihr, einen verborgenen und geschützten Ort zur Planung eines Gegenraubs.\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eEntstehungsjahr: 2023\u003cbr\u003e__\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003eIn his artistic practice, Prateek Vijan develops works that engage with the material, legal, bureaucratic, and ideological apparatus through which colonial looted art is still preserved in museum collections today. Through his sculptures, installations, and films, Vijan explores how the consequences of colonialism can be problematised and confronted. To this end, he developed the concept of \u003cem\u003eCounterloot\u003c\/em\u003e:  an analytical approach to identifying the constellations that reinforce the legitimacy of colonial claims to ownership. \u003cem\u003eCounterloot\u003c\/em\u003e aims to empower those affected by colonialism to take back what was stolen – without seeking permission from those in power. To implement this, Vijan draws on the narrative structure and aesthetics of so-called heist films, which are characterised by the meticulous planning of a robbery.\u003cbr\u003eThe detailed engravings on the refrigerator door show moments from the security infrastructure of the Victoria and Albert Museum in London, a place where numerous stolen works of art are exhibited. At the same time, the refrigerator door refers to a possible space behind it, a hidden and protected place for planning a counter-robbery. The refrigerator door is a metaphor for the hidden and protected space behind it, a place where the stolen can be reclaimed.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55372521079160,"sku":null,"price":8000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/KVH-Jahresgaben-2025-MG_GLA0613-CR.jpg?v=1765381331"},{"product_id":"window","title":"Window","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eMilena Langer arbeitet mit ausgebauten Displays, die ihre ursprüngliche Funktion als Bildträger für externe Inhalte verloren haben. Die deaktivierten Screens werden zu Materialflächen, die das zurückwerfen, was sich unmittelbar vor ihnen befindet. Dadurch verschiebt sich der Status des Bildes: Anstelle eines von Apparaten generierten, kontrollierten Signals tritt die situative Reflexion der Betrachtenden und des Raums. In dieser Entkopplung von Bildschirm und Bild wird der Screen selbst sichtbar, nicht als Portal in eine virtuelle Welt, sondern als physisches Objekt, das Wahrnehmung und Selbstbezug rahmt.  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eLangers Arbeiten untersuchen so die Medialität des Displays jenseits seiner intendierten Funktion, indem sie aufzeigen, wie sehr das medial vermittelte Bild gewöhnlich unsere eigene Präsenz verdeckt. Für ihre Jahregabe erweitert. Langer ihre Praxis erstmals um Malerei: In der Serie \u003cspan class=\"Italic\"\u003eStrokes\u003c\/span\u003e findet sich der Moment der Reflexion in Pinselstrichen wieder. Dabei orientieren sich die Pinselstriche am formalen Raster des Displays: den seitlich sichtbaren digitalen Sensoren. Die Malerei auf der Displayoberfläche bewegt sich folglich im Spannungsfeld zwischen der frei geführten Hand und dem formalen Raster der Bildproduktion und -präsentation.\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e___\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003e\u003cbr\u003eMilena Langer works with dismantled displays that have lost their original function as image carriers for external content. The deactivated screens become material surfaces that reflect what is directly in front of them. This shifts the status of the image: instead of a signal generated and controlled by devices, there is a situational reflection of the viewer and the space. In this decoupling of screen and image, the screen itself becomes visible, not as a portal to a virtual world, but as a physical object that frames perception and self-reference. Langer’s works thus explore the mediality of the display beyond its intended function by revealing how much the medially mediated image usually obscures our own presence. \u003cbr\u003eFor her Jahresgabe, Langer expands her practice to include painting for the first time: in the series \u003cem\u003eStrokes\u003c\/em\u003e, the moment of reflection is found in brushstrokes. The brushstrokes are oriented towards the formal grid of the display visible in the digital sensors on the sides; the screen’s original function as a grid is thus restored. The painting on the display surface thus moves in the field of tension between the freely guided hand and the formal grid of image production and presentation.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55375543730552,"sku":null,"price":1800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/JBI-1.jpg?v=1764354044"},{"product_id":"chick-kopie","title":"Chick","description":"\u003cdiv class=\"OutlineElement Ltr SCXW63829166 BCX2\"\u003e\n\u003cp class=\"Paragraph SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003eDiese Serie von Küken-Zeichnungen von Hagar Tenenbaum wurde erstmals im Rahmen ihrer Einzelausstellung \u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003eIs\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003eit\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003edirty\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e (2024) im Chatham Soccer in Chatham, New York, gezeigt. Sie sind mit Kohlepulver auf gelbem Papier gefertigt und mit Glanzlack überzogen, um sie zu schützen. Das Interesse an den unfertigen Formen von Küken entstand, nachdem sie wiederholt junge Tauben in Brüssel gerettet hatte, die aus dem Nest gefallen waren – eine Situation, die von einer Ambivalenz zwischen Abscheu und Abhängigkeit geprägt war. Die Werke zeigen Nahaufnahmen von Jungvögeln, die aus ihren Eierschalen ausbrechen. Ihre Augen sind kaum geöffnet, einige ruhen in Händen. \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv class=\"OutlineElement Ltr SCXW63829166 BCX2\"\u003e\n\u003cp class=\"Paragraph SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003eIm begleitenden Essay \u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003ePremature\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003eschreibt die Psychoanalytikerin Cassandra \u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW63829166 BCX2\"\u003eSeltman\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e: „\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"EN-GB\" data-contrast=\"none\"\u003eDevelopment as novelty is thrown into question, growth only looks like progress at first glance.\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e“ Sie vergleicht die unterschiedlichen Bedingungen der biologischen Entwicklung von Küken und Kindern und beschreibt, wie Prozesse der Trennung und Externalisierung die Trennung zwischen Leben und Tod festigen und „\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"EN-GB\" data-contrast=\"none\"\u003eguarding against the catastrophic links of baby with waste product and faeces with cherished treasure.”\u003c\/span\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"normaltextrun\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e Wie in vielen Werken von Tenenbaum ist das Cartoonhafte stark präsent, was hier durch eine stilistische Beharrlichkeit auf Realismus geschieht – als ob eine Darstellung umso unrealer erscheint, je mehr sie nach Realität strebt.\u003c\/span\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"eop\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e___\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cmeta charset=\"UTF-8\"\u003e\n\u003cspan\u003eHagar Tenenbaum’s series of drawings of chicks were first shown in 2024 for her solo exhibition \u003c\/span\u003e\u003ci\u003eIs it dirty\u003c\/i\u003e\u003cspan\u003e at Chatham Soccer in Chatham, New York. They are made with charcoal powder on yellow paper and covered with glossy varnish to provide shine and protection. The artist’s interest in the unfinished, expressive forms of chicks began following yet another pick up of a fallen young pigeon from the street in Brussels, a situation that contains the ambivalence of repulsion and dependency. The works show oversized, close-up views of baby birds unfurling from their shells, eyes barely open, some resting in cupped hands, while others are entangled in a mass of stubbly new feathers and bare, scaly skin.\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cdiv\u003eIn an essay accompanying the chicks, \u003ci\u003ePremature\u003c\/i\u003e, psychoanalyst Cassandra Seltman writes: ‘Development as novelty is thrown into question, growth only looks like progress at first glance.’ Seltman compares the different conditions of biological development of bird and human young. She describes how processes of separation and externalization ‘shore up the partition’ between life and death, ‘guarding against the catastrophic links of baby with waste product and feces with cherished treasure.’ As in many of Tenenbaum’s works, the cartoonish is made present, which, in the case of the chicks, occurs by adhering to realistic depiction.\u003c\/div\u003e\n\u003cp class=\"Paragraph SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cspan class=\"TextRun SCXW63829166 BCX2\" lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"none\"\u003e\u003cspan data-ccp-charstyle=\"eop\" class=\"NormalTextRun SCXW63829166 BCX2\"\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"5\/5 - 59.6 cm x 42 cm (gerahmt)","offer_id":55385474531704,"sku":null,"price":1820.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/HagarTenenbaum_Chick_x.jpg?v=1765380690"},{"product_id":"mini-unit-i-ii-kopie","title":"Mini Unit I","description":"\u003cp class=\"P1TimesTen910pt\"\u003e\u003cspan\u003eCoumba Sambas Jahresgabe zitiert Arbeiten aus ihrer Ausstellung \u003cspan class=\"Italic\"\u003edeutschland\u003c\/span\u003e, welche vom 24.05. bis 10.08.25 im Kunstverein in Hamburg zu sehen war. Als Symbole des Welthandels hinterfragt der Container als Objekt die Beziehung zwischen Freihandelsabkommen und Selbstbestimmung, die durch internationale Lieferketten verändert wird. In diesem Zusammenhang werden die gewählten Farben Sambas mit ihren kulturellen wie auch emotionalen Konnotationen zu einer Sprache, mit der eine von Kapitalnetzwerken beherrschte Welt erfahrbar wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan\u003eGestapelte, monochrome, geometrische \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eFormen evozieren die visuelle Semantik internationaler Lieferketten. Die starren Formen erinnern an Kompositionen der abstrakten geometrischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts, wobei Sambas Installation von diesem kunsthistorischen Vorbild abweicht, indem sie den Monochromen eine codierte Bedeutung und kulturelle Resonanz verleiht.\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Kunstverein in Hamburg","offers":[{"title":"Mini Unit I","offer_id":55385490260344,"sku":null,"price":3500.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0738\/1277\/1123\/files\/CoumbaSamba-MiniUnitI.jpg?v=1765381541"}],"url":"https:\/\/kunstvereininhamburg.myshopify.com\/collections\/jahresgaben.oembed?page=6","provider":"Kunstverein in Hamburg","version":"1.0","type":"link"}